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October 8, 2012

alternative Therapie-Kur bei Arthrose

Filed under: my comment — heidi @ 02:11

Im September einige Wochen zur Kur in Deutschland:
Ziel: Entschlackung des Körpers, Verbesserung des Umgangs mit meiner (inzwischen halbjährigen) Arthrose an Hüfte, Knie und Rücken).  Vorweggenommen: sehr zufrieden!

Meine sehr liebenswürdige Aerztin wollte mich zum Metzger schicken (Hüftprothese) und mit Schmerzpillen vollpumpen. Ich habe alles strickte abgelehnt. Gründe:

  • Es wird nur die Hüfte ‘ausgetauscht’. Ganz sicher NICHT der Rücken. Bei einer Operation braucht es Wochen, bis die Muskeln sich mit der Prothese verbunden haben. In dieser ganzen Zeit werden die Rücken- bzw. Knie-Muskeln nur wenig bewegt, wird also gegenteilig zum Naturheilkonzept behandelt, das Bewegung fordert;
  • ich will mich nicht bis ins halbkoma-Alter durchwursteln lassen müssen. Das Leben soll noch lebenswert bleiben (gemäss eigener Einschätzung), dann soll Schluss sein dürfen. Was da die Leute mit sich selber machen (lassen, wollen), ist nicht Lebensverlängerung, sondern Agonie-Verlängerung. Nein danke;
  • Schmerzmittel beeinträchtigen das Hirn. Warum soll ich (sicher am Ende mehr, vorher weniger) noch als (Halb-)Gemüse mich durchkämpfen? Was soll das?

Nein, es sind nicht nur die Aerzte und die Pharma-Industrie alleine, die können/müssen sich so definieren, weil unsere Angst vor dem Tod das ganze System MIT-korrumpiert. Nein, da muss ich nicht mitmachen.

Als ich nach Deutschland reiste, humpelte ich merkbar und spührte jeden Schritt, wegen Tabletten-Verweigerung, auf dem Heimweg keine Schmerzen und kein Humpeln mehr, just ein inzwischen gelerntes Einspielen von für den Körper sanfteren Bewegungen beim Gehen, um die Gelenke nicht unnötig mit meinem Militär-Schritt zu belasten (war halt Charaktersache).

Was habe ich gemacht:

  • Essen auf sehr basisch ausgerichtet, allerhöchstens 1/5 der Menge darf den Körper noch auf sauer stimmen;
  • in dieser Zeit Nahrungs-Menge drastisch vermindert;
  • Entschlackungskur, nicht nur wegen allg. Uebersäuerung des Körpers, sondern auch wegen allen anderen nicht ganz ausgeschiedenen körpereigenen Abbauprodukten, Umwelt-Schadstoffen etc. etc.;
  • Bewegung: schwimmen … etc.
  • Entspannen, mehr schönes sehen (ich habe mir einen besseren Photoapparat gekauft, siehe http://y.world-citizenship.org/ und die vielen Bilder von Hamburg);

Was machte der Heilpraktiker:

  • Neuraltherapie, Homöopathie, diverse Massageformen, etc., Beratungen … etc.

Doch, es nützt etwas, sich selber um sich zu kümmern. Im Schwimm-Training habe ich jetzt viel mehr Energie, bin am Ende der Stunde nicht ausgepumpt, sondern könnte noch weiter machen, auch scheint mir jetzt das Wasser nicht mehr so kalt wie früher … und die regelmässigen Beinkrämpfe haben während dem Training ganz aufgehört.

Ok, ich muss bei Alternativmedizin alles selber bezahlen, weil seit der Zeit, als damals bei uns in der Schweiz über das Krankenkassengesetz neu abgestimmt wurde, für die Naturheilkunde eine Zusatzversicherung benötigt wurde, in welche ich damals – wegen statistisch bestimmter Altergrenze der Versicherung UND meines damals schwachen Einkommens - witzigerweise nicht mehr aufgenommen wurde.

Doch, das Volk, respektive die Verbände- und Parteien-Pundits, welche das Gesetz vor-beurteilten, war damals blöd genug, in dieser Abstimmung alle älteren ärmeren Personen der Schulmedizin wehrlos auszuliefern. So viel zur direkten Demokratie mit dummen Leuten.

 

 

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